Posts by Gregor_66

    Hallo da im Forum! Viel Spass mit der Bonnie, wobei Deiner Freundin widersprechen muss.
    Sie ist: Ideales Anfänger-, Fortgeschrittener-, Viel- und Wenigfahrer-, Wiedereinsteiger- und Profimotorrad.... (Liste kann x-beliebig erweitert werden)
    Gruss

    Sali Speedy


    Ich hoffe sehr, Du hattest interessante und schöne Tage auf der Isle of man verbracht!
    Das Wort "verrückt" meinte ich keineswegs negativ, scheint falsch rüber gekommen zu sein. Dachte da auch eher an Crazy, wie Du es treffender formulierst, Danke. Alle Fahrer verdienen meinen Respekt vor Ihrer Leistung, ihrem Ehrgeiz und ihrem Können! Genialität grenzt eben irgendwie an Wahnsinn, wobei ich auch das keineswegs despektierlich verstanden wissen will!
    Dazu (m)eine kleine philosophische Abhandlung/Erklärung:
    Ver-rückt; vom 'normalen' (was ist schon normal und wer behauptet das?) Standpunkt abgewichen. Ermöglicht in jedem Falle eine andere Perspektive respektive Blickwinkel auf eine Sache. Andere Blickwinkel oder Perspektiven führen oftmals zu neuen Erkenntnissen oder lassen hinter die Kulissen blicken.


    Vielen Dank auch an Dich für Deine ergänzenden Angaben zur TT bezüglich Fahrer und Motorrädern, da scheint ein 'Profi' zu schreiben. Meine (Un)Kenntnisse der TT habe ich vorwiegend aus dem Film und aus Gesprächsrunden. Nicht die beste Voraussetzung als Schreiberlng...


    Ich hoffe, niemandem zu nahe getreten zu sein, andernfalls kann er/sie mich für Verrückt erklären ;) .


    Grüsse Gregor

    Salü zusammen
    Seit etwa einem Monat bin ich stolzer Besitzer einer Tiger Explorer und der Tachostand nähert sich der 3000-er Grenze... Und ich bereute den Kauf noch keine Sekunde lang, im Gegenteil: Die Freude wächst. Ich schreibe hier ein paar Zeilen aus der Sicht eines "Laienfahrers". Seid also bitte nachsichtig, wenns nicht profimässig daherkommt mit philosophischen Abhandlungen über Zug- und Druckstufe, Nachlauf und weiss der Kuckuck.
    Als ich das erste Mal neben einer Explorer stand, kam ich mir wie ein Würstchen vor, weil die Front, im Gegensatz zu meiner vorangehenden Kawa ZRX 1200R breit und hoch baut. Und das Gewicht von irgendwo bei 250 kg ist auch beeindruckend. Interessanterweise aber ist mir der Explorer von der Tiger-Familie am besten "gesessen" (oder umgekehrt?); bin mit allen Probe gefahren,
    Für mich ist der Motor absolut der Hammer. Aus tiefen Drehzahlen zieht er ohne zu murren an und man wird wie am Gummiband gezogen vorwärts getrieben, untermalt mit dem charakteristischen Sound des Tripels und dem Arrow-Zubehörtopf. Das kommt mir sehr entgegen, da ich mich gerne im niedertourigen Bereich vorwärts bewege und den Drehzahlmesser selten in höhere Regionen treibe. Rasch habe ich mich an das Motorrad gewöhnt und wenn die Fuhre rollt, ist das Gewicht und die imposante Erscheinung vergessen. Der Tiger fährt sich auf Samtpfoten wie ein Fahrrad. Ausgezeichneter Geradeauslauf und ein neutrales Kurvenverhalten, auch wenn man mal in der Kurve etwas "nachbremsen" muss. Kein Aufstellen, kein Kippen. Die Sitzpostion ist aufrecht und mit dem breiten Lenker manövriert man das Raderl von Kurve zu Kurve.
    Ich tendiere, wenn ich alleine unterwegs bin, nur abzusteigen, wenn der eine Tank geleert, der andere gefüllt werden will. Auf den ersteren hat die Tiger keinen Einfluss, und wegen dem Zweiten fördert sie mich noch im Dauersitzen. Durchschnittlich konsumiert der Motor bei meiner Fahrweise um die 4.4 l/100 km, was bei einer Tankfüllung vom 20 l schon eine grossen Radius ermöglicht.
    Der 30mm tiefer gelegte Sattel aus dem Triumph-Zubehör, welcher mit Gelfüllung (oder sowas ähnliches) gepolstert ist, verwöhnt meinen Allerwertesten. Bis anhin hatte ich beim Streckenfahren noch nie schmerzhafte Druckpunkte bekommen, wie ich es von diversen vorangehenden Motorrädern nach längerem sitzen kannte. Ganz generell scheine ich auf dieser Maschine deutlich weniger zu ermüden, wohl wegen der sehr bequemen Sitzposition und dem ziehmlich gutem Windschutz hinter dem Vorbau. Auch verwende ich neuerding einen Schubert C3.Klapphelm, der soll ja besonders leise sein. Dennoch verwende ich Ohrstöpsel beim Fahren, weil der Wind im Kopf etwas verwirbelt und dadurch, leiser Helm hin oder her, bei höheren Geschwindigkeiten ein Orkan vernehmbar ist, Das verstellen der Standard-Windschutzscheibe bring in meinem Fall auch nix. Und eine höhere Tourenscheibe aus dem Zubehör gefällt mir nicht. Und die Ohrstöpsel sind von der edleren Sorte, Sie filtern über das gesamte Spektrum 20 dB raus, ohne das Klangbild zu verfärben.
    Und wenn ich dann nach einem Tag in den Bergen und Tälern der Alpen gerne auf der Autobahn zügig gegen Heimwärts gleite, kommt mir der serienmässig verbaute Tempomat sehr entgegen! Mal gesetzt, nehme ich den Soziusplatz ein, lehne mich nach hinten an edr Gepäcktasche an, lege beide Arme in den Nacken und lass die Landschaft an mir vorüberziehen... quatsch, nikcht ganz so. Aber es ist ertsaunlich, wie bequem und entspannend es ist, das Gas nicht ständig unter Zug zu halten und auch mal den rechten Arm etwas baumeln zu lassen, ohne an Fahrt zu verlieren.
    Kurzum, ein für mich äusserst gelungenes Motorrad mit einem enormen Spasspotenzial. Freue mich bereits auf die nächste Ausfahrt und kann jedem empfehlen, der ein alltagstaugliches Reisegerät sucht, mal die Explorer in Betracht zu ziehen!


    Grüsse Gregor_66


    Update vom 7.10.2012:


    Hallo Zusammen


    Es beginnt zu herbsteln und die Tage werden kürzer. Meinem obigen Bericht kann ich eigentlich nichts hinzufügen oder korrigieren. Die Explorer begleitet mich treu und zuverlässig auf meinen Ausfährtli. Nach etwa 9000 km musste ich die Reifen erstmals wechseln, vor allem, weil der vordere Pneu abgefahren war. Der hintere hätte noch ein wenig gehalten. Seit dem Wechsel habe ich mir auch gleich das Luftdruck-Kontrollsystem einbauen lassen, da ich bezüglich Kontrolle desselben nachlässig bin. Nun sehe ich im Display, ob eine Aktion von mir verlangt wird. Ach ja, Heizgriffe habe ich mir auch erlaubt und weiss sie sehr zu schätzen, wenn ich bei Regen unterwegs bin oder wenn es morgens 7°C hat... Ist ja auch ein Sicherheitsaspekt, wenn die Finger nicht klamm sind...


    Beste Grüsse Gregor_66

    Salü zusammen.
    Mein Triumph-Händler hat mit dem lokalen Kinobetreiber zur Vorpremiere zum Film "Hart am Limit" über die TT Tourist Trophy auf der Isle of man geladen. Etliche Motorradler, vornehmlich der Marke Triumph haben den reservierten Parkplatz in eine Motorradausstellung verwandelt und sich bei einem Getränk oder Glace fachsimpelnd unterhalten.
    Zum Film (dies soll keine professionelle Kritik sein, dafür gibts eben Profis, sondern lediglich einige Gedanken...):
    Ob sich der Titel des Films auf den Film bezieht oder auf die TT entzieht sich meiner Kenntnis ;) . Die Kommentare der Protagonisten (und die deutsche Synchronisation) waren teils Hart am Limit, aber egal... Es hat faszinierende Aufbahmen und Zeitlupen, wie die Rennfahrer mit ihren Maschinen im Grenzbereich über die verschlunge, wellige "Rennstrecke" fliegen. Dies kommt zuweilen sehr eindrücklich rüber, da der Film in 3D gedreht ist. Eindrücklich auch, wie ein Fahrer ein GP-Rennen mit der TT verglich: "GP fahren ist mit einer Seilschaft am Berg, TT fahren freeclimbing". Angesichts der leider vielen verletzten und getöteten Fahrer gut nachvollziehbar.
    Für mich kommen leider der historische Hintergrund und die technischen Aspekte dieses Rennens etwas zu kurz, das hätte mich mehr interessiert als die Launen des Hauptporträtierten. Aber jeder, der die TT fährt, ist ein bisserl Verrückt...
    Nun, trotz aller Kritik ein eindrücklicher Film, wenn man keine Ansprüche an tiefschürfende Wortbeiträge stellt. Und mit einem Haufen Motorradler ein gelungener Abend...
    PS: Habe im Film leider keine Triumph ausfindig machen können...


    Grüsse an euch alle
    Gregor_66

    Da fällt mir spontan lediglich ein....


    Zerlegen = Motorrad unfreiwillig im Strassengraben "Kaltverformen"
    Schafseckelzulage = Lohn (nicht direkt Motorradspezifisch)
    Eiern = Schwammige Fahrweise (zB. Luftdruck)
    Auge nach inneren Verletzungen absuchen = Schlafen (werde ich gleich mal ausprobieren)


    cu soon...
    Gregor

    Hallo zusammen.


    Ich war dieses Jahr das erste Mal (mit meiner Explorer) am Love-Ride. Um etwa 10:30 Uhr suchten die Organisatoren verzweifelt für weitere Mitfahrgelegenheit für behinderte Personen. Kurzum fragte ich an, ob auch Zweiräder mit Soziusplatz taugen worauf ich dann zum Sektor 1 geschickt wurde, wo sich Betreuer um Plätze für Ihre Schützlinge bemühten. So war es mir dann möglich, in der ersten Gruppe mitzufahren (vor dem Regen) und einem geistig behinderten Menschen (blöde Bezeichnung; mein Geist hindert mich auch des öfteren...) eine riesige Freude zu bereiten!
    Erstaunt war ich, als mir die Betreuerin sagte, die Institutionen hätten keine Möglichkeit, im Voraus Mitfahrgelegenheiten zu buchen und müssten jeweils auf gut Glück vor Ort sich um welche bemühen... Schade, denn so sah ich auch enttäuschte Gesichter von Überzähligen Behinderten, welche sich teilweise seit Wochen auf den Anlass freuten.
    Für mich ein Grund, nächstes Jahr, wenn's passt, wieder als Transporteur dabei zu sein!


    Grüsse Gregor

    Hallo zusammen. Das Erlebnis von Kari deckt sich mit meinem bei Moto 91 glücklicherweise keineswegs und erstaunt mich darum ein wenig. Vielleicht lesendiese aber auch das Forum und ziehen daraus Konsequenzen...?


    Ich bin erst kürzlich spontan auf einem Ausfährtli mit meiner alten Mühle vorbeigefahren und wollte mich "mal grundsätzlich nach einer möglichen Alternative" zu meiner bejahrten Kawa umsehen und dachte an die Tiger-Modelle. Ohne Umschweife konnte ich sämtliche Modelle (800-er, 1050-er und Explorer) testen. Ich hatte den Eindruck, als Kunde willkommen zu sein, auch wenn ich dann nicht gleich einen Entscheid fällte. Mein Eindruck vom Geschäft war aber sehr gut.


    Auch darum (ich war auch in anderen Triumph-Vertretungen, welche aber alle auch einen guten Eindruck hinterliessen) habe ich mich dann für das Moto 91 - Team entschieden, auch aus geografischen Gründen. 4 Tage nach der Bestellung konnte ich mein Moped in Empfang nehmen, eingelöst und nach meinen Wünschen mit Werkszubehör ausgerüstet. Nun bin ich mittlerweile 'stolzer' Besitzer einer Explorer (mit Arrow-Topf aus dem Zubehörprogramm). Mal gucken, wie sich dieser beim Vorführen in 5 Jahren macht...


    Eben erst habe ich dann den Tiger vom 1000-er Service abgeholt. Er stand da, wie am ersten Tag und mein Navi-Gerät, welches ich selber besorgte, wurde im Zuge des Services kostenlos eingebaut und für das Ersatzmoped wurde auch nichts verrechnet. Kurzum, ich fühle mich dort gut bedient und aufgehoben und hoffe, dass das auch so bleibt. Ich halte euch auf dem Laufenden, wie sich meine "Beziehung" entwickelt.


    Für Dich Kari, hoffe ich, dass Du eine befriedigende Lösung findest / gefunden hast und eine Händler, bei dem Dir wohl ist.


    Gute Fahrt und Grüsse
    Gregor

    Nachdem ich das "Moped-Fahren" aus zeitlichen Gründen lange vernachlässigt habe, möchte ich diese Beschäftigung wieder intensivieren. Und was gibt es da besseres, sein angegrautes Motorradel gegen ein neues, dem Alter angepasstes Modell (aufrecht sitzen, zu 'faul' für Kettenpflege) zu tauschen? Fündig wurde ich dabei bei dem freundlichen Triumph-Händler um dei Ecke, wo ich alle 'Tigers' Probe gefahren bin und, wohl wegen meiner Vorgeschichte, bei der Explorer hängen blieb. Von einem über zwei und vier Zylindern nun zum Tripel. One Zylinder makes the difference...


    Die ersten tausend km vergingen wie im Fluge, der Service ist erledigt und so kann ich mich nun auf dem Drezahlmesser suksessive langsam nach obenschrauben, wobei mir im Grundsatz das 'gemütliche' Fahren innerhalb des Ordnungsbussenbereichs am meisten behagt. Vielleicht begegnen wir uns mal irgendwo auf der Strecke, einem RAT-Anlass oder in Newcurch (dieses Jahr leider nicht) oder im Forum beim Fragestellen oder Fachsimpeln.


    Ich wünsche allen jedenfalls eine schöne, abwechslungsreiche und vor allem unfallfreie Saison!


    Grüsse aus Zürich von Gregor